Von zu Hause Geld verdienen und gleichzeitig sparen: Die besten Remote- und Freelance-Portale
Viele Menschen suchen nach Möglichkeiten, zusätzliches Geld zu verdienen. Gleichzeitig steigen die Kosten für Miete, Lebensmittel, Energie, Mobilität und viele andere Bereiche des täglichen Lebens.
Eine interessante Kombination ist deshalb: mehr verdienen und gleichzeitig Ausgaben reduzieren.
Wer beispielsweise einen Teil seiner Arbeit von zu Hause erledigt, kann nicht nur zusätzliches Einkommen erzielen. Je nach persönlicher Situation lassen sich auch Fahrtkosten, Ausgaben für Essen unterwegs und andere beruflich bedingte Kosten reduzieren.
Eine Möglichkeit dafür sind Freelance- und Remote-Portale. Dort können sich Freelancer auf Projekte bewerben oder nach geeigneten Homeoffice-Stellen suchen.
In diesem Ratgeber zeige ich die wichtigsten Portale und erkläre, wie du sie möglichst effektiv nutzt.
Warum Remote-Arbeit beim Geldsparen helfen kann
Beim Thema Homeoffice denken viele zunächst nur an das Einkommen.
Dabei kann sich auch die Ausgabenseite verändern.
Angenommen, du arbeitest an mehreren Tagen pro Woche von zu Hause. Dadurch können beispielsweise folgende Kosten geringer ausfallen:
- Fahrtkosten
- Kosten für öffentliche Verkehrsmittel
- Parkgebühren
- Mittagessen unterwegs
- Kaffee und Snacks unterwegs
- Zeitaufwand für den Arbeitsweg
Wie hoch die tatsächliche Ersparnis ist, hängt natürlich von deiner persönlichen Situation ab.
Ein einfaches Beispiel
Angenommen, durch einen zusätzlichen Remote-Auftrag entstehen monatlich:
300 € zusätzlicher Verdienst
Zusätzlich sparst du beispielsweise:
50 € Fahrtkosten
und:
60 € für Essen und Getränke unterwegs.
Dann verbessert sich deine finanzielle Situation rechnerisch um:
410 € pro Monat.
Das ist der entscheidende Gedanke hinter dem Konzept:
Nicht nur versuchen, mehr Geld zu verdienen – sondern gleichzeitig unnötige Ausgaben reduzieren.
1. Freelance-Portale für zusätzliche Einnahmen
Malt
https://www.malt.de/ ist ein großer europäischer Freelancer-Marktplatz mit deutscher Präsenz.
Du erstellst ein Profil und kannst dort deine Dienstleistungen anbieten. Unternehmen können passende Freelancer suchen und für Projekte kontaktieren.
Interessant sind beispielsweise:
- virtuelle Assistenz
- Recherche
- Marketing
- Texterstellung
- Übersetzungen
- Buchhaltung
- Administration
- Digitalisierung
- IT
So nutzt du Malt effektiv
Vermeide möglichst allgemeine Aussagen wie:
„Ich bin Allrounder und kann viele Aufgaben übernehmen.“
Besser ist ein konkretes Angebot:
„Virtuelle Assistenz für kleine Unternehmen – Internetrecherche, Datenerfassung, Excel und Online-Shop-Pflege.“
Der potenzielle Kunde sollte sofort erkennen können:
Was kannst du für mich erledigen?
2. Freelance.de
https://www.freelance.de/ ist eines der bekannten deutschen Projektportale.
Auch wenn viele Projekte aus IT und Technik kommen, lohnt sich die Suche nach Tätigkeiten wie:
- Administration
- Assistenz
- Datenerfassung
- Recherche
- Kundenservice
- Content
- Backoffice
- kaufmännische Unterstützung
Tipp für Einsteiger
Suche nicht nur nach dem Begriff „Freelancer“.
Probiere verschiedene Suchbegriffe aus:
„Virtuelle Assistenz“
„Datenerfassung“
„Recherche“
„Backoffice“
„Sachbearbeitung“
„Excel“
„Kundenservice“
Dadurch kannst du auch kleinere und weniger offensichtliche Projekte entdecken.
3. Freelancermap
https://www.freelancermap.de/ ist besonders im technischen Bereich bekannt.
Es gibt aber auch Projekte für:
- Administration
- Content
- Assistenz
- kaufmännische Aufgaben
- Projektunterstützung
Gerade am Anfang solltest du nicht ausschließlich nach sehr großen Projekten suchen.
Ein kleiner Auftrag kann wertvoll sein, wenn du dadurch:
Bewertung → Referenz → Vertrauen → größere Aufträge
aufbaust.
4. Heimarbeit
https://www.heimarbeit.com ist ein vielseitiger Dienstleistungsmarktplatz.
Hier kann es sinnvoll sein, eine sehr konkrete Dienstleistung anzubieten.
Zum Beispiel:
„Ich recherchiere 50 potenzielle Kunden und erstelle eine übersichtliche Excel-Liste.“
Das ist wesentlich greifbarer als:
„Ich mache Internetarbeit.“
Der Kunde kauft letztendlich ein Ergebnis, nicht einfach deine Zeit.
5. Remote-Jobbörsen für Arbeiten von zu Hause
Nicht jeder möchte selbstständig arbeiten.
Wenn du lieber eine feste Tätigkeit im Homeoffice suchst, können Remote-Jobbörsen interessanter sein.
Zuhausejobs
Zuhausejobs konzentriert sich auf Tätigkeiten, die von zu Hause erledigt werden können.
Interessant sind beispielsweise:
- Kundenservice
- Administration
- Backoffice
- Datenerfassung
- Assistenz
- Support
Dabei solltest du genau prüfen, ob es sich um eine Festanstellung, Teilzeitbeschäftigung, freie Mitarbeit oder eine andere Vertragsform handelt.
Remotely
Remotely konzentriert sich auf Remote-Arbeit und ortsunabhängige Tätigkeiten.
Das kann interessant sein, wenn du gezielt nach Jobs suchst, bei denen du nicht täglich zum Arbeitsplatz fahren musst.
DNX Jobs
https://dnxjobs.de/ richtet sich stark an die Remote- und Digital-Nomad-Szene.
Hier können insbesondere digitale Unternehmen und Start-ups interessante Arbeitgeber oder Auftraggeber sein.
6. Die effektivste Strategie: Mehrere Portale kombinieren
Viele Anfänger machen folgenden Fehler:
Sie erstellen ein Profil auf einem Portal und warten darauf, dass ein Kunde kommt.
Effektiver ist ein kleines System.
Schritt 1: Eine Dienstleistung auswählen
Beispielsweise:
Virtuelle Assistenz
Schritt 2: Profil erstellen
Beschreibe genau, welche Aufgaben du übernimmst.
Schritt 3: Arbeitsproben erstellen
Auch ohne bisherige Kunden kannst du eigene Muster erstellen.
Zum Beispiel:
- Excel-Datentabelle
- Wettbewerbsrecherche
- Produktrecherche
- Muster-Kundenliste
- KI-gestützte Recherche
- Muster-Produktbeschreibung
Schritt 4: Mehrere Plattformen nutzen
Beispielsweise:
Malt + Freelance.de + Freelancermap
und zusätzlich:
Zuhausejobs + Remotely
Schritt 5: Jeden Tag nach passenden Angeboten suchen
Regelmäßigkeit ist wichtiger als einmalige Massenbewerbungen.
7. Dein Profil entscheidet über den ersten Eindruck
Ein gutes Profil sollte drei Fragen beantworten:
Was kannst du?
Zum Beispiel:
Datenerfassung, Recherche, Excel und virtuelle Assistenz.
Für wen?
Zum Beispiel:
Kleine Unternehmen und Online-Shops.
Welches Problem löst du?
Zum Beispiel:
Ich unterstütze Unternehmen bei zeitaufwendigen Routineaufgaben, damit sie sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können.
Damit wird aus einer allgemeinen Fähigkeit ein konkretes Angebot.
8. Kleine Aufträge können der beste Einstieg sein
Du musst nicht sofort einen Auftrag für mehrere Tausend Euro finden.
Ein realistischer Aufbau kann beispielsweise so aussehen:
| Phase | Beispiel |
|---|---|
| Erster kleiner Auftrag | 30–75 € |
| Weitere Aufträge | 100–200 € |
| Regelmäßiger Kunde | 200–500 € monatlich |
| Mehrere Stammkunden | 500 €+ monatlich |
Die Beträge dienen nur als Beispiele und sind keine Einkommensgarantie.
Der entscheidende Vorteil eines Stammkunden:
Du musst nicht jeden Monat komplett neu nach einem Auftrag suchen.
9. KI als Werkzeug für mehr Produktivität
Künstliche Intelligenz kann für Freelancer interessant sein, weil bestimmte Aufgaben schneller vorbereitet werden können.
Beispiele:
Recherche
KI kann helfen, Informationen zu strukturieren und Suchstrategien zu entwickeln.
Texte
KI kann Entwürfe für Produktbeschreibungen, E-Mails oder andere Texte vorbereiten.
Daten
Informationen können teilweise automatisch strukturiert und kategorisiert werden.
Kundenservice
Antwortentwürfe können vorbereitet und anschließend kontrolliert werden.
Wichtig:
KI ersetzt nicht deine Kontrolle.
Falsche oder erfundene Informationen können für einen Kunden problematisch sein. Deshalb müssen Ergebnisse immer geprüft werden.
10. Der doppelte Effekt: Einkommen erhöhen und Kosten reduzieren
Jetzt kommt der für eine Spar-Website besonders interessante Punkt.
Stell dir vor, du arbeitest zusätzlich einige Stunden pro Woche von zu Hause.
Beispielsweise:
+300 € Nebenverdienst
und gleichzeitig:
+50 € weniger Fahrtkosten
+60 € weniger Ausgaben für Essen unterwegs
Dann ergibt sich:
300 € + 50 € + 60 € = 410 €
Das bedeutet nicht, dass jeder automatisch 410 € monatlich erreicht.
Aber es zeigt das Prinzip:
Deine finanzielle Situation verbessert sich nicht nur durch höhere Einnahmen, sondern auch durch niedrigere Ausgaben.
Genau deshalb kann Remote-Arbeit ein interessantes Thema für alle sein, die ihre persönliche finanzielle Situation verbessern möchten.
11. Zeit ist ebenfalls ein wichtiger Faktor
Geld ist nicht die einzige Ressource.
Auch Zeit hat einen Wert.
Wenn du beispielsweise jeden Arbeitstag eine Stunde für Hin- und Rückfahrt benötigst, sind das bei 20 Arbeitstagen:
20 Stunden im Monat.
Bei Remote-Arbeit kann ein Teil dieser Zeit wegfallen.
Diese zusätzliche Zeit kannst du beispielsweise nutzen für:
- einen Nebenjob
- Freelance-Aufträge
- Weiterbildung
- Sport
- Haushalt
- Familie
- Erholung
Deshalb sollte man beim Vergleich von Jobs nicht nur das Gehalt betrachten.
Auch Arbeitsweg, Fahrtkosten und Zeitaufwand spielen eine Rolle.
12. Vorsicht vor unseriösen Homeoffice-Angeboten
Wo Geld verdient werden kann, gibt es leider auch unseriöse Angebote.
Sei vorsichtig bei:
- „5.000 € garantiert im Monat“
- hohen Gebühren vor Arbeitsbeginn
- Aufforderungen, Geld weiterzuleiten
- angeblichen Jobs mit Vorauszahlungen
- unklaren Vertragspartnern
- extrem hohen Verdienstversprechen bei einfachen Tätigkeiten
- Aufforderungen, zunächst Waren oder Gutscheine zu kaufen
Vor einer Zusammenarbeit solltest du immer prüfen:
Wer ist der Auftraggeber?
Welche konkrete Leistung wird verlangt?
Wie hoch ist die Vergütung?
Welche Vertragsform liegt vor?
13. Ein einfacher Startplan
Wer das Thema ausprobieren möchte, kann beispielsweise so beginnen:
Woche 1
1. Eine konkrete Dienstleistung auswählen.
2. Eine professionelle Profilbeschreibung erstellen.
3. Drei Arbeitsproben erstellen.
4. Profile auf zwei bis vier geeigneten Plattformen anlegen.
Woche 2
1. Jeden Tag passende Projekte suchen.
2. Mehrere individuelle Bewerbungen verschicken.
3. Reaktionen dokumentieren.
Woche 3–4
Analysiere:
- Auf welche Angebote bekommst du Antworten?
- Welche Dienstleistung wird besonders häufig gesucht?
- Welche Aufgaben liegen dir?
- Welche Aufträge sind wirtschaftlich interessant?
Danach kannst du dein Angebot weiter spezialisieren.
14. Die wichtigste Rechnung: Was bleibt tatsächlich übrig?
Ein zusätzlicher Auftrag bedeutet nicht automatisch, dass der gesamte Betrag dein verfügbares Einkommen erhöht.
Je nach Tätigkeit können beispielsweise Steuern, Sozialversicherung, Betriebsausgaben oder andere Kosten eine Rolle spielen.
Deshalb solltest du immer zwischen:
Umsatz
und
tatsächlich verfügbarem Geld
unterscheiden.
Auch die steuerliche Behandlung von Freelance- und Nebentätigkeiten sollte vor Aufnahme einer regelmäßigen Tätigkeit geprüft werden.
Fazit: Mehr verdienen und gleichzeitig sparen
Remote- und Freelance-Portale können eine interessante Möglichkeit sein, die eigene finanzielle Situation zu verbessern.
Der entscheidende Gedanke ist dabei nicht:
„Wie kann ich schnell reich werden?“
Sondern:
„Wie kann ich mein Einkommen schrittweise erhöhen und gleichzeitig meine laufenden Kosten reduzieren?“
Wer beispielsweise einen zusätzlichen Remote-Auftrag findet, kann möglicherweise gleichzeitig Fahrtkosten und andere arbeitsbedingte Ausgaben reduzieren.
Die sinnvollste Strategie besteht deshalb aus vier Schritten:
1. Eine konkrete Dienstleistung auswählen.
2. Auf mehreren geeigneten Portalen ein professionelles Profil erstellen.
3. Regelmäßig passende Aufträge suchen und sich gezielt bewerben.
4. Das zusätzliche Einkommen nicht sofort vollständig ausgeben, sondern einen Teil konsequent sparen.
So entsteht aus einem kleinen Nebenverdienst langfristig ein interessanter finanzieller Effekt.
Das Prinzip lässt sich einfach zusammenfassen:
Mehr Einkommen + weniger Ausgaben + regelmäßiges Sparen = schnellerer Vermögensaufbau.
Und genau darum geht es bei GeldSparenLeichtGemacht.de: Nicht nur irgendwo ein paar Euro einzusparen, sondern verschiedene Möglichkeiten miteinander zu kombinieren, um die eigene finanzielle Situation dauerhaft zu verbessern.
Steueroase Internet – Roland Benn
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Wichtig: Das Buch ersetzt keine individuelle Steuerberatung. Wer mit Online-Einkommen Geld verdient oder einen Wohnsitzwechsel ins Ausland plant, sollte die aktuelle steuerliche Situation professionell prüfen lassen.
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