LinkedIn Kunden gewinnen: So finden Sie als virtuelle Assistenz Homeoffice-Aufträge

Sie möchten von zu Hause arbeiten und mit Dateneingabe, Internetrecherche, virtueller Assistenz, Backoffice oder Online-Shop-Unterstützung Geld verdienen?

Dann stellt sich schnell die wichtigste Frage:

Woher kommen die ersten Kunden?

Eine Möglichkeit wird dabei häufig unterschätzt: LinkedIn.

LinkedIn ist nicht nur eine Plattform für Bewerbungen und Jobs. Wer seine Dienstleistungen richtig positioniert, kann LinkedIn gezielt zur Kundengewinnung nutzen.

Der Weg ist dabei relativ einfach:

Dienstleistung festlegen → passende Unternehmen finden → Ansprechpartner identifizieren → Kontakt aufnehmen → Bedarf ermitteln → ersten Auftrag gewinnen → Stammkunden entwickeln.

In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie dabei konkret vorgehen können.

Nicht nach Homeoffice suchen – Lösungen anbieten

Viele Einsteiger machen einen entscheidenden Fehler. Sie schreiben:

„Ich suche einen Homeoffice-Job.“

Für einen potenziellen Kunden ist das allerdings nicht besonders interessant.

Ein Unternehmer fragt sich vielmehr:

„Welche Aufgaben kosten mich Zeit und könnte jemand anderes für mich erledigen?“

Genau hier liegt Ihre Chance.

Statt zu schreiben:

„Ich suche Arbeit im Homeoffice.“

können Sie beispielsweise anbieten:

„Ich unterstütze kleine Unternehmen bei Datenerfassung, Internetrecherche und administrativen Aufgaben – vollständig remote.“

Oder:

„Ich unterstütze Online-Shops bei Produktdatenpflege, Recherche und wiederkehrenden Backoffice-Aufgaben.“

Sie verkaufen also nicht Ihren Wunsch nach Homeoffice.

Sie verkaufen eine konkrete Lösung für ein Problem des Kunden.


Welche Dienstleistungen eignen sich für den Einstieg?

Sie müssen nicht Programmierer oder Webdesigner sein, um Unternehmen online zu unterstützen.

Mögliche Dienstleistungen sind beispielsweise:

Datenerfassung

  • Excel-Listen erstellen und pflegen
  • Daten übertragen
  • Daten aktualisieren
  • Informationen strukturieren

Internetrecherche

  • Unternehmen recherchieren
  • Wettbewerber vergleichen
  • Produkte recherchieren
  • Informationen in Tabellen aufbereiten

Virtuelle Assistenz

  • E-Mails bearbeiten
  • Termine organisieren
  • Dokumente verwalten
  • administrative Aufgaben übernehmen

Online-Shop-Unterstützung

  • Produktdaten pflegen
  • Kategorien aktualisieren
  • Produktinformationen recherchieren
  • Tabellen bearbeiten

Backoffice

  • Datenpflege
  • Dokumentenorganisation
  • Listen erstellen
  • wiederkehrende Büroarbeiten

Tipp: Starten Sie lieber mit zwei oder drei klaren Dienstleistungen statt mit einem Angebot von 15 verschiedenen Leistungen.


Ihr LinkedIn-Profil ist Ihre digitale Visitenkarte

Wenn ein potenzieller Kunde Ihr Profil besucht, sollte er schnell erkennen:

Was machen Sie?

Für wen arbeiten Sie?

Welche Aufgaben können Sie übernehmen?

Eine Überschrift wie:

„Arbeitssuchend | offen für neue Möglichkeiten“

ist für die Kundengewinnung wenig hilfreich.

Besser wäre beispielsweise:

Virtuelle Assistenz | Datenerfassung | Internetrecherche | Backoffice | Remote-Unterstützung für Unternehmen

Oder spezieller:

Virtuelle Assistenz für Online-Shops | Produktdaten | Recherche | Datenpflege | Backoffice

Auch die Zusammenfassung Ihres Profils sollte nicht nur Ihren bisherigen Lebenslauf wiederholen. Erklären Sie stattdessen, welchen Nutzen Sie einem Unternehmen bieten.

LinkedIn Service Page nutzen

Wer Dienstleistungen anbietet, sollte außerdem die LinkedIn Service Page prüfen.

Sie können dort beispielsweise Leistungen wie

  • virtuelle Assistenz
  • Dateneingabe
  • Internetrecherche
  • administrative Unterstützung
  • Online-Shop-Unterstützung

angeben.

Damit haben Sie zwei Wege:

Sie suchen potenzielle Kunden aktiv.

und:

Potenzielle Kunden können Sie über Ihre Dienstleistungen finden.


Definieren Sie zuerst Ihre Zielgruppe

Versuchen Sie nicht, alle Unternehmen gleichzeitig anzusprechen.

Wählen Sie eine Zielgruppe, bei der Ihre Dienstleistung besonders sinnvoll ist.

Beispiele:

Datenerfassung

→ Online-Shops
→ Immobilienunternehmen
→ Agenturen
→ Beratungsunternehmen

Internetrecherche

→ Unternehmensberatungen
→ Marketingagenturen
→ Vertriebsunternehmen
→ Marktforschungsunternehmen

Virtuelle Assistenz

→ kleine Unternehmen
→ Selbstständige
→ Coaches
→ Agenturen
→ Start-ups

Online-Shop-Unterstützung

→ E-Commerce-Unternehmen
→ Online-Händler
→ kleinere Shops
→ Unternehmen mit vielen Produkten

Je genauer Ihre Zielgruppe ist, desto einfacher wird die Akquise.


So finden Sie potenzielle Kunden auf LinkedIn

Jetzt kommt der wichtigste praktische Teil.

Wenn Sie Online-Shop-Unterstützung anbieten, suchen Sie nicht nach:

„Homeoffice Job“

Suchen Sie beispielsweise nach:

Geschäftsführer Online-Shop

E-Commerce Manager

Founder E-Commerce

Onlinehandel Deutschland

Wenn Sie Internetrecherche anbieten:

Geschäftsführer Unternehmensberatung

Founder Marketingagentur

Business Development Manager

Wenn Sie virtuelle Assistenz anbieten:

Geschäftsführer Agentur

Founder Startup

Unternehmer

Office Manager

LinkedIn unterstützt die Suche nach Personen und Unternehmen sowie Suchoperatoren wie AND, OR und NOT. (linkedin.com)

Der entscheidende Gedanke lautet:

Suchen Sie nicht nach Menschen, die einen Homeoffice-Job anbieten. Suchen Sie nach Unternehmen, die Ihre Dienstleistung benötigen könnten.


Erkennen Sie den möglichen Bedarf

Nicht jedes Unternehmen ist automatisch ein guter Kunde.

Schauen Sie sich das Unternehmen kurz an:

  • Was macht es?
  • Hat es einen Online-Shop?
  • Wie umfangreich ist das Angebot?
  • Gibt es viele Produkte?
  • Wächst das Unternehmen?
  • Gibt es aktuelle Stellenausschreibungen?
  • Welche Aufgaben könnten ausgelagert werden?

Beispiel:

Sie finden einen Online-Shop mit mehreren tausend Produkten.

Dann könnte Produktdatenpflege ein sinnvoller Ansatzpunkt sein.

Sie finden eine Marketingagentur mit vielen Kunden.

Dann könnten Recherche- oder Datenerfassungsaufgaben anfallen.

Sie finden einen Unternehmensberater.

Dann könnte Unterstützung bei Unternehmens- oder Marktrecherchen interessant sein.

Sie suchen nicht einfach Kunden. Sie suchen konkrete Probleme, die Sie lösen können.


Schreiben Sie keine Massen-Nachrichten

Eine Nachricht wie diese ist wenig überzeugend:

„Hallo, ich bin virtuelle Assistenz und biete professionelle Dienstleistungen zu günstigen Preisen an. Haben Sie Interesse?“

Der Empfänger kennt Sie nicht und hat keinen Grund zu antworten.

Besser ist eine kurze, persönliche Nachricht.

Beispiel: Virtuelle Assistenz

Hallo Herr Müller,
vielen Dank für die Vernetzung.

Ich unterstütze Unternehmen bei wiederkehrenden administrativen Aufgaben, Recherche, Datenerfassung und Backoffice-Arbeiten.

Falls bei Ihnen Aufgaben anfallen, die regelmäßig viel Zeit kosten und sich gut auslagern lassen, würde ich mich gerne einmal kurz mit Ihnen austauschen.

Viele Grüße

Beispiel: Online-Shop

Hallo Frau Schneider,
ich bin auf Ihren Online-Shop aufmerksam geworden.

Ich unterstütze kleinere E-Commerce-Unternehmen unter anderem bei Produktdatenpflege, Recherche und wiederkehrenden Backoffice-Aufgaben.

Falls solche Aufgaben bei Ihnen regelmäßig Zeit beanspruchen, können wir uns gerne einmal unverbindlich austauschen.

Viele Grüße

Beispiel: Internetrecherche

Hallo Herr Müller,
ich habe gesehen, dass Sie im Bereich Unternehmensberatung tätig sind.

Ich unterstütze Unternehmen bei strukturierten Internet- und Unternehmensrecherchen und bereite die Ergebnisse übersichtlich auf.

Falls bei Ihnen regelmäßig Rechercheaufgaben anfallen, die Sie gerne auslagern würden, können wir uns gerne austauschen.

Viele Grüße

Die erste Nachricht muss nicht sofort einen Auftrag bringen.

Das erste Ziel ist eine Antwort und ein Gespräch.


Stellen Sie Fragen statt sofort zu verkaufen

Wenn ein Unternehmer antwortet:

„Was genau machen Sie?“

haben Sie bereits einen wichtigen Schritt geschafft.

Jetzt sollten Sie nicht sofort einen langen Verkaufstext schicken.

Interessanter sind Fragen wie:

„Welche administrativen Aufgaben nehmen Ihnen derzeit besonders viel Zeit ab?“

oder:

„Gibt es Aufgaben, die sich regelmäßig wiederholen und die Sie gerne auslagern würden?“

Damit sprechen Sie über das Problem des Kunden.

Und genau das ist professionelle Kundengewinnung.

Bei diesen Dienstleistungen verkaufen Sie häufig vor allem:

Zeitersparnis + Zuverlässigkeit + weniger administrative Arbeit.


Erstellen Sie ein Mini-Portfolio

Ein häufiger Einwand von Anfängern lautet:

„Ich habe noch keine Kunden. Deshalb habe ich auch keine Referenzen.“

Sie können trotzdem Beispiele erstellen.

Beispiel Datenerfassung

Recherchieren Sie 30 öffentlich zugängliche Unternehmen und erstellen Sie daraus eine übersichtliche Tabelle.

Beispiel Internetrecherche

Erstellen Sie eine Liste von Unternehmen einer bestimmten Branche und strukturieren Sie die Informationen.

Beispiel Online-Shop

Erstellen Sie eine Beispieltabelle mit:

  • Produktname
  • Kategorie
  • Artikelnummer
  • Preis
  • Beschreibung

Beispiel virtuelle Assistenz

Erstellen Sie einen Beispielprozess für:

E-Mail → Aufgabe erfassen → priorisieren → Termin eintragen → Rückmeldung vorbereiten

So können Sie einem potenziellen Kunden zeigen:

„Das ist die Art von Arbeit, die ich übernehmen kann.“


Nutzen Sie LinkedIn auch für Content

Kunden können nicht nur durch direkte Nachrichten entstehen.

Sie können auch über Ihre Beiträge auf Sie aufmerksam werden.

Wenn Sie Online-Shop-Unterstützung anbieten, könnten Sie beispielsweise veröffentlichen:

5 Aufgaben, die ein kleiner Online-Shop an eine virtuelle Assistenz auslagern kann

Oder:

Warum Produktdatenpflege in Online-Shops mehr Zeit kostet, als viele Unternehmer denken

Oder:

3 administrative Aufgaben, die Unternehmer nicht unbedingt selbst erledigen müssen

Wichtig:

Schreiben Sie für Ihre potenziellen Kunden – nicht für andere Freelancer.

Ein Beitrag wie:

„So findest du als virtuelle Assistenz deinen ersten Kunden“

spricht hauptsächlich andere virtuelle Assistenten an.

Besser:

„7 Aufgaben, die ein kleiner Online-Shop problemlos auslagern kann.“

Damit sprechen Sie direkt Unternehmer an.


Follow-up: Geben Sie nicht nach einer Nachricht auf

Viele Menschen antworten nicht sofort.

Das bedeutet nicht automatisch, dass kein Interesse besteht.

Nach einigen Tagen kann ein freundliches Follow-up sinnvoll sein:

Hallo Herr Müller,
ich wollte mich noch einmal kurz bei Ihnen melden.

Falls Sie aktuell Unterstützung bei Recherche, Datenpflege oder administrativen Aufgaben benötigen, können wir uns gerne unverbindlich austauschen.

Viele Grüße

Wichtig ist, nicht zu spammen oder täglich nachzufragen.

Qualität ist wichtiger als Masse.


Starten Sie mit einem kleinen Auftrag

Ein unbekannter Dienstleister wird nicht von jedem Unternehmen sofort für eine langfristige Zusammenarbeit engagiert.

Ein kleiner Testauftrag kann deshalb sinnvoll sein.

Zum Beispiel:

„Ich recherchiere Ihnen zunächst 30 Unternehmen und bereite die Ergebnisse übersichtlich in Excel auf.“

Oder:

„Ich pflege zunächst 50 Produkte in Ihre Tabelle ein.“

Wenn der Kunde zufrieden ist, kann daraus eine regelmäßige Zusammenarbeit entstehen.


Vom Einzelauftrag zum Stammkunden

Das langfristige Ziel sollte nicht sein, ständig neue Kleinstaufträge zu suchen.

Interessanter ist:

Einmaliger Auftrag

weiterer Auftrag

regelmäßige Aufgabe

Stammkunde

Beispielsweise:

Sie recherchieren zunächst 50 Produkte.

Danach übernimmt der Kunde weitere 100 Produkte.

Später pflegen Sie die Produktdaten jede Woche.

Aus einem kleinen Auftrag ist dadurch eine langfristige Kundenbeziehung entstanden.


Führen Sie eine einfache Akquise-Tabelle

Damit Sie den Überblick behalten, können Sie Ihre Kontakte beispielsweise in Excel verwalten:

UnternehmenAnsprechpartnerDienstleistungKontaktAntwortFollow-up
Firma AHerr MüllerRecherche01.09.Nein05.09.
Firma BFrau SchneiderOnline-Shop02.09.JaGespräch
Firma CHerr WeberDatenerfassung03.09.Nein07.09.

So wissen Sie jederzeit:

Wen habe ich kontaktiert?

Wer hat geantwortet?

Bei wem lohnt sich ein Follow-up?

Nach einiger Zeit können Sie außerdem erkennen, welche Zielgruppe am besten funktioniert.


Der 30-Tage-Plan zum ersten Kunden

Woche 1: Profil aufbauen

Tag 1: Eine Hauptdienstleistung auswählen.

Tag 2: Zielgruppe definieren.

Tag 3: LinkedIn-Überschrift optimieren.

Tag 4: Info-Bereich erstellen.

Tag 5: Service Page einrichten.

Tag 6: Profil vervollständigen.

Tag 7: Erste Beispielarbeit erstellen.

Woche 2: Unternehmen finden

Recherchieren Sie beispielsweise 50 passende Unternehmen.

Erfassen Sie:

  • Unternehmen
  • Ansprechpartner
  • LinkedIn-Profil
  • Website
  • mögliche Aufgabe
  • Kontaktstatus

Nicht möglichst viele Unternehmen sammeln.

Nur passende Unternehmen.

Woche 3: Kontakte aufbauen

Kontaktieren Sie täglich einige sorgfältig ausgewählte Personen.

Passen Sie Ihre Nachrichten an das jeweilige Unternehmen an.

Erwähnen Sie beispielsweise:

  • einen LinkedIn-Beitrag
  • den Online-Shop
  • ein Produkt
  • eine mögliche Aufgabe

Dadurch wirkt die Kontaktaufnahme persönlicher.

Woche 4: Follow-up und Gespräche

Prüfen Sie:

  • Wer hat geantwortet?
  • Wer zeigt Interesse?
  • Wer benötigt weitere Informationen?
  • Wo lohnt sich ein Follow-up?

Wenn Interesse besteht, versuchen Sie zuerst den tatsächlichen Bedarf zu verstehen.

Erst danach erstellen Sie ein konkretes Angebot.


Messen Sie Ihre Ergebnisse

Kundengewinnung sollte nicht nur nach Gefühl funktionieren.

Ein Beispiel:

100 passende Unternehmen recherchiert

50 Kontaktanfragen

30 akzeptierte Kontakte

15 Antworten

5 Gespräche

1–2 Testaufträge

Diese Zahlen sind keine Garantie. Ihre Ergebnisse können deutlich anders ausfallen.

Aber die Messung hilft Ihnen herauszufinden, wo das Problem liegt.

Wenn niemand antwortet:

→ Nachricht verbessern.

Wenn kaum jemand die Anfrage annimmt:

→ Zielgruppe oder Kontaktaufnahme verbessern.

Wenn viele Gespräche entstehen, aber keine Aufträge:

→ Angebot oder Bedarfsermittlung verbessern.

So wird Kundengewinnung zu einem Prozess, den Sie Schritt für Schritt optimieren können.


LinkedIn ist nicht der einzige Weg

Sie müssen sich nicht ausschließlich auf LinkedIn verlassen.

Weitere Möglichkeiten können sein:

Machdudas

→ kleinere Aufträge

Fernarbeit

→ Remote- und Homeoffice-Möglichkeiten

VA-Finden

→ virtuelle Assistenz

Virtuelle-Assistenten.de

→ Assistenz- und Remote-Aufträge

LinkedIn kann dabei besonders interessant sein, weil Sie dort direkt potenzielle Auftraggeber ansprechen können.


Vorsicht vor unseriösen Homeoffice-Angeboten

Beim Thema „Geld verdienen von zu Hause“ gibt es auch unseriöse Angebote.

Vorsichtig sollten Sie sein, wenn:

  • vor Arbeitsbeginn Geld verlangt wird
  • eine teure Schulung zwingend gekauft werden soll
  • extrem hohe Einnahmen versprochen werden
  • die konkrete Tätigkeit unklar bleibt
  • persönliche Daten unnötig früh verlangt werden
  • ausschließlich über Messenger kommuniziert wird

Ein seriöser Auftraggeber sollte erklären können:

Welche Leistung wird benötigt?

Was soll geliefert werden?

Wie wird die Leistung vergütet?


„Steueroase Internet“ von Roland Benn

Wer sich intensiver mit dem Thema Geld verdienen im Internet beschäftigt, stößt auch auf das Buch „Steueroase Internet: So verdienen Sie Geld, das Ihnen allein gehört“ von Roland Benn.

Hier können Sie mehr über das Buch erfahren.

Der Gedanke passt gut zu diesem Thema, weil es langfristig nicht nur darum geht, irgendeinen Nebenjob im Internet zu finden.

Interessanter ist die größere Frage:

Wie kann man sich über das Internet ein eigenes Einkommen aufbauen, das weniger von einem bestimmten Arbeitsplatz abhängig ist?

Die in diesem Artikel beschriebene LinkedIn-Strategie kann dabei ein möglicher Einstieg sein:

Dienstleistung auswählen

LinkedIn-Profil aufbauen

Unternehmen finden

erste Kunden gewinnen

Stammkunden entwickeln

regelmäßiges Online-Einkommen aufbauen

langfristig ortsunabhängiger arbeiten

Wichtig ist jedoch:

Online Geld zu verdienen bedeutet nicht automatisch Steuerfreiheit.

Auch ein ausländischer Kunde macht Einnahmen nicht automatisch steuerfrei. Wer seinen Wohnsitz ins Ausland verlegen oder sein Einkommen international strukturieren möchte, sollte die individuelle Situation mit einem qualifizierten Steuerberater oder Fachanwalt klären.

Das Buch kann daher vor allem als Denkanstoß zu Online-Einkommen, finanzieller Unabhängigkeit und ortsunabhängigem Arbeiten verstanden werden.


Fazit: Mit LinkedIn vom Homeoffice-Auftrag zum Kundenstamm

LinkedIn kann wesentlich mehr sein als eine Plattform für Bewerbungen.

Wer Dienstleistungen wie virtuelle Assistenz, Datenerfassung, Internetrecherche, Backoffice oder Online-Shop-Unterstützung anbietet, kann LinkedIn gezielt zur Kundengewinnung einsetzen.

Der Prozess lautet:

Dienstleistung auswählen

→ Zielgruppe bestimmen

→ LinkedIn-Profil optimieren

→ Service Page einrichten

→ passende Unternehmen recherchieren

→ Entscheider finden

→ persönlich Kontakt aufnehmen

→ Bedarf verstehen

→ kleinen Auftrag gewinnen

→ Stammkunden entwickeln

Der entscheidende Gedanke dabei:

Suchen Sie nicht nach Menschen, die Ihnen einen Homeoffice-Job geben. Suchen Sie nach Unternehmen, denen Sie eine konkrete Aufgabe abnehmen können.

Sie müssen nicht sofort ein großes Online-Business aufbauen.

Ein kleiner Auftrag kann der Anfang sein.

Aus einem Auftrag kann ein Stammkunde werden.

Aus mehreren Stammkunden kann ein regelmäßiges Einkommen entstehen.

Und daraus kann langfristig ein eigenes, ortsunabhängigeres Geschäftsmodell entstehen.

Kommentar abschicken

Das hast du vielleicht verpasst